2. Bundesliga
Analog zur 1. Bundesliga stellt die 2. Bundesliga in Deutschland die zweithöchste Spielklasse des Männerfußballs dar. Sie wurde im Jahr 1974 eingeführt und war zunächst in eine 2. Liga Nord und eine 2. Liga Süd unterteilt. Zunächst gestaltete es sich so, dass jeweils nur der beste Verein jeder Teilliga in die erste Liga aufstieg. Später legte man dann beide Ligen zusammen, so dass der Tabellenerste und der Zweitplatzierte direkt bei Saisonende in die 1. Bundesliga aufsteigen können. Der Drittplatzierte muss dagegen zunächst zwei Relegationsspiele bestreiten, die dann über Aufstieg/Abstieg oder Klassenerhalt entscheiden. Das gleiche System gilt auch am unteren Ende der 2. Bundesliga, hier steigen die beiden letztplatzierten Vereine direkt in die 3. Liga ab, während der Drittletzte ebenfalls noch die Möglichkeit erhält, durch die Relegationsspiele um den Klassenerhalt zu kämpfen.
Interessant zu beobachten ist, dass das spielerische Niveau in der 2. Bundesliga nach Meinung von Experten in den letzten Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich angestiegen ist. Auch bei den Zuschauerzahlen konnte ein guter Aufschwung verzeichnet werden. Im Vergleich zur Startphase arbeiten die Vereine heute wesentlich professioneller und auch profitorientierter. Diese Umstände sorgen dafür, dass es vielen Vereinen in der 2. Liga wirtschaftlich besser geht, als den ständig unter Druck stehenden Erstligisten.
Es gibt übrigens nur zwei Vereine in der 1. Bundesliga, die während ihres gesamten Bestehens noch nicht in der 2. Liga gespielt haben. Dabei handelt es sich um den Hamburger SV und den FC Bayern München. Aus den übrigen Bundesligavereinen sind während ihrer Zeit in der 2. Liga weltbekannte Spielergrößen wie Rudi Völler oder Jürgen Klinsmann hervorgegangen.